(29. Mai 2019)

Die SPD hat heute mehrheitlich abgelehnt, die Planung eines zweiten Kunstrasen-Fußballplatzes zu beschließen, ohne vorher umweltfreundliche Alternativen geprüft zu haben.

Den Vorstellungen des 1. Bürgermeisters und der CSU nach hätte der bereits mit einer Flutlichtanlage versehene und derzeit in keinem guten Zustand befindliche Fußballplatz neben dem Parkfriedhof mit einem Kunstrasen ausgestattet werden sollen. Eine Prüfung von alternativen Lösungen mit Naturrasen war im Beschlussvorschlag nicht vorgesehen und wurde vom 1. Bürgermeister und der CSU von vorneherein abgelehnt, weil nur ein Kunstrasen ganzjährig bespielbar sein könne.
Für die übrigen Fraktionen im Gemeinderat, darunter auch die der SPD, blieben dabei zuviele Fragen ungeklärt: Eine denkbare ökologisch unbedenkliche Bauart eines Kunstrasenplatzes, bei der nicht mehr regelmäßig tonnenweise Granulat nachgefüllt werden muss, wird zwar mittlerweile angeboten, ist aber noch nirgends in der Praxis erprobt.

Ob der schlechte Zustand des derzeitigen Platzes durch eine Neugestaltung des Untergrundes behoben werden kann bzw. muß und dies auch für einen Kunstrasen erforderlich wäre, war bislang nicht geprüft. Dies nachzuholen und dabei auch eine Erneuerung des Platzes auf Naturrasenbasis zu prüfen, die weniger kunstrasenbegeisterten Fußballern entgegenkäme und möglicherweise auch preisgünstiger wäre, will die SPD-Fraktion nun beantragen.

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